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Ein Teller Suppe in der Kirche

Bamberg (cid) – Süßkartoffel-Kurkuma-Kokos-Suppe“ schreibt eine Ehrenamtliche noch schnell in großen Buchstaben auf eine Tafel–und aus welchen Bestandteilen die Mahlzeit besteht. Dann wird der riesige Topf mit vereinten Kräften aus der kleinen Küche durch die Sakristei in die Innenstadtkirche St. Martin getragen. Trotz angekündigten Eisregens wollten die Mitarbeiter der „Suppenkirche“ ihr Angebot nicht ausfallen lassen. Bis zum 21. Februar wird hier jeweils mittwochs zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr ein Teller Wärmendes ausgeschenkt. Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr somit auch die katholische Kirche Bambergs an dem im letzten Jahr von den Protestanten initiierten Projekt.

 

„Großartige Resonanz“

 

Im Rückblick auf die erste Woche findet Gemeindereferentin Stephanie Eckstein die Resonanz „großartig“. Es konnten über 80 Portionen ausgegeben werden, „überraschend viel“, wie sie sagt. Die rund 50 Stühle reichten kaum für alle Gäste. Auch die zusätzlich aufgestellten Stehtische waren gut belegt. Zum Mittagessen fanden sich Personen ein, die das Schild vor der Martinskirche durch Zufall gesehen hatten. Mancher hatte auch durch die Medien oder die Anschläge in den Kirchen erfahren, dass eine Mahlzeit angeboten wird oder sie hatten tags zuvor bereits das Angebot an einer der fünf anderen Ausgabestellen probiert.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 4/2024