
Warum Sardinien? Weil hier das tiefste Türkis des Mittelmeers auf uralte Kulturen, herzliche Gastfreundschaft und eine Natur trifft, die so ursprünglich wirkt wie kaum anderswo in Europa. Die Insel ist erheblich größer und vielschichtiger, als man vielleicht bei ersten Kartenstudien meinen könnte. Für Ihre Bequemlichkeit ist ein Hotelwechsel eingeplant. Zur schönsten Reisezeit – vom 29. September bis 5. Oktober, also im warmen Spätsommerlicht – entdecken Sie mit dem Heinrichsblatt und Llyod-Touristik Sardinien, die „Inselschönheit mit vielen Gesichtern“, und wie gewohnt werden Ihre erlebnisreichen Tage auch durch geistliches Wort und gemeinsame Gottesdienste mitgeprägt. Wer sich schnell entschließt und bis zum 31. März bucht, der kann mit dem Frühbucher-Vorteil 50 Euro sparen.
1. Tag, 29. September
Bustransfer von Lichtenfels, Bamberg, Forchheim, Erlangen und Nürnberg zum Flughafen München. Direktflug mit Lufthansa nach Olbia, im Nordosten der Insel gelegen. Empfang durch die Reiseleitung und Fahrt (ca. 45 Minuten) zu unserem Urlaubsdomizil in Baja Sardinia.
2. Tag, 30. September
Unsere Entdeckung der Insel startet mit einem faszinierenden Kontrast: Zunächst fahren wir in südliche Richtung zum Supramonte, ein Gebirgsmassiv von atemberaubender Schönheit. Die Gruppe weißer, bizarrer Felsformationen wird uns unter anderem an die berühmte Gebirgskette in Norditalien erinnern und wird auch als „Sardische Dolomiten“ bezeichnet. Danach erwartet uns die traumhafte Costa Smeralda, die zu Recht den Namen „Smaragdküste“ trägt. Türkis bis dunkelgrün schimmert hier das seichte Wasser, unzählige malerische Buchten mit feinsandigen Stränden und charmante Küstenorte prägen diese Gegend. Kein Wunder, dass sich Aga Khan sofort in diesen Küstenstreifen verliebte und ihn entwickelte. Hauptort ist Porto Cervo, ein bekannter Treffpunkt des internationalen JetSets mit mediterranen Häusern, kleiner Piazza, vornehmen Boutiquen und natürlich einem eleganten Yachthafen.
3. Tag, 1. Oktober
Wir unternehmen eine kleine Seereise auf die französische Nachbarinsel Korsika. Die Fahrt zum Hafen Santa Teresa Gallura führt durch eine wunderschöne Landschaft. Dann genießen wir Meerblick und Entspannung pur während der knapp einstündigen Überfahrt. Wie fast alle Hafenstädte hat auch das korsische Bonifacio eine reiche Geschichte. Die alte Handelsstadt, die zwischen 823 und 833 vom Marquis der Toscana gegründet wurde, besteht aus einem „Marina“-Viertel und aus der auf einem Felsvorsprung gelegenen Altstadt, zu der wir bequem mit einer kleinen „Bimmelbahn“ gelangen. Von hier bietet sich uns eine umwerfende Aussicht. Nach einem Rundgang haben wir noch Zeit für eigene Entdeckungen, bevor wir die rund 7 Seemeilen (ca. 12 Kilometer) zurück nach Sardinien schippern.
4. Tag, 2. Oktober
Nach dem Frühstück sagen wir der Baja Sardinia „Adiòsu“ und fahren in die raue Landschaft des Inselinneren. Die Berge und Dörfer zeichnen mit Landwirtschaft, Tradition und Kultur ein anderes Bild als die Küstenregion. Nuoro ist das „sardische Athen“, wo unser erster Stopp ist. Das rege Kulturleben dieser Stadt wird seit dem 19. Jahrhundert von Künstlern und Literaten geprägt. Beim Flanieren durch die mit Kieselstein gepflasterten engen Gässchen werden wir in die Vergangenheit eintauchen. Nicht weit entfernt befindet sich das Bergdorf Orgosolo, das für seine zahlreichen Wandmalereien bekannt ist. Diese sogenannten „Murales“ sind überall im Ort zu sehen und erzählen allerhand Geschichten über das bewegte Leben und den sardischen Kampf um Eigenständigkeit. Die wilde Schönheit Sardiniens offenbart sich in dieser Region, dessen unzählige Gebirge seit Jahrhunderten Lebensraum der sardischen Hirten ist. Bei einem traditionellen Hirten-Essen überzeugen wir uns von der Köstlichkeit sardischer Spezialitäten (Pastori). Am späten Nachmittag erreichen wir die Nordwestküste. Hier befindet sich an der bezaubernden Bucht von Porto Baia Conte unser Hotel für die nächsten drei Nächte.
5. Tag, 3. Oktober
Kurze Fahrt nach Alghero, das zweifelsohne zu einer der quirligsten und spannendsten Städte Sardiniens zählt. Von der pittoresken Altstadt bis zum traditionsreichen Hafen und einem langen Strand entfaltet sich die einzigartige Atmosphäre – und diese hat viel mit der Historie zu tun: Alghero war über 400 Jahre lang eine katalanische Enklave und wird noch heute gerne als „Katalanisches Schmuckkästchen“ bezeichnet. Das dynamisches Nebeneinander der Kulturen hat unter anderem auch die Architektur maßgeblich beeinflusst.
Weltberühmt ist die Nordwestküste Sardiniens für die Korallen, zahlreiche Juweliere verarbeiten die farbenfrohen Meeresgewächse noch heute zu besonderem Schmuck. Mit einem Ausflugsboot unternehmen wir einen Abstecher zum Capo Caccia, einer Landzunge mit einem 150 Meter
hohen weißen Kalkfelsen, der im Innern eine „Zauberwelt Neptuns“ beherbergt.
Die Neptuns-Grotte ist die sehenswerteste Tropfsteinhöhle des gesamten Mittelmeerraumes. Gleich in der Eingangshalle glitzert das Wasser des Salzwassersees La Mamora und im geheimnisvollen Höhlenlabyrinth beeindrucken enorm hohe Säle, wie der Ruinen- oder der Orgelsaal, mit wunderbaren Stalagmiten und Stalaktiten.
6. Tag, 4. Oktober
Es besteht die Möglichkeit, die Heilige Messe zu feiern. Danach geht es entlang der herrlichen Panoramastraße nach Bosa.
Das beherrschende Castello Malaspina, von weither sichtbar, die Palmen am romantischen Temo Fluss, die bunten Häuser und der mittelalterliche Stadtkern werden uns begeistern.
Zwischen der Hauptstraße Corso Vittorio Emanuele II und der Ponte Vecchio liegt die Cathedrale dell’Immacolata Concenzione aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist der Unbefleckten Empfängnis gewidmet.
Szenenwechsel: Während unserer Fahrten haben wir schon des Öfteren „runde Türme“ prähistorischen Ursprungs gesehen, die „Nuraghen“ genannt werden. Die Nuraghe Santu Antine, das bedeutendste Bauwerk im „Tal der Nuraghen“ werden wir heute näher betrachten.
Die Anlage entstand zwischen Bronze- und Eisenzeit und fasziniert durch ihre gewaltigen, präzise behauenen Basaltblöcke, die vollständig in Trockenbauweise errichtet wurden. Der zentrale Turm misst 17 Metern Höhe bei 15 Metern Durchmesser und war einst über drei Etagen zugänglich, umgeben von einer charakteristischen Bastion mit drei weiteren Türmen. Im Inneren führen ein schmaler Eingang und ein lichtdurchzogener Rundkorridor zu den Räumen, deren mächtige Steinmauern seit Jahrtausenden unverändert stehen – ein eindrucksvolles Zeugnis der Baukunst des Nuraghen-Volkes.
Was für ein wunderbarer Abschluss des Tages und unserer Reise.
7. Tag, 5. Oktober
Heute heißt es leider Abschied nehmen von dieser faszinieren Insel. Transfer zum Flughafen Olbia und Flug mit Lufthansa zurück nach München, wo der Bus für unsere bequeme Heimreise bereitsteht.
Änderungen des Reiseverlaufes sowie Reihenfolge der Besichtigungen bleiben vorbehalten.
+++ Unsere Leserreise nach Sardinien ist jetzt ausverkauft! +++
Leistungen und Preise:
Preis pro Person im Doppelzimmer:
1995,– Euro im Doppelzimmer / bis 31. März
2045,– Euro im Doppelzimmer / ab 1. April
2495,– Euro im Einzelzimmer (DZ=EZ) / bis 31. März
2545,– Euro im Einzelzimmer (DZ=EZ) / ab 1. April
Hinweis: In Italien wird – wie in vielen anderen europäischen und deutschen Orten – eine City Tax erhoben, die direkt vor Ort im Hotel zu zahlen ist (ca. 4 Euro pro Person / pro Nacht)
Voraussichtliche Flugzeiten
(Stand Dez. 2025 / Änderungen vorbehalten)
14:50 Uhr ab München / 16:35 Uhr an Olbia
17:30 Uhr ab Olbia / 19:10 Uhr an München
Mindestbeteiligung: 35 Personen
Erforderliche Reisepapiere
Gültiger Personalausweis oder Reisepass.
Dieser muss am Flughafen vorgezeigt werden.
Anmeldung und Infos:
Heinrichsblatt
Frau Birgit Erhardt
Heinrichsdamm 32
96047 Bamberg
Telefon: 0951-5192-0
Telefax: 0951-5192-15
E-Mail: [email protected]
Reiseveranstalter:
Lloyd Touristik
Heinz Riebesehl GmbH
Freiladestr. 1
27572 Bremerhaven
Telefon: 0471 / 97232-0
Telefax 0471 / 97232 97232-22
E-Mail: [email protected]