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"Musik verbindet"

Nürnberg (hp) – Die Freude an Musik und Gemeinschaft schätzt Martin Junglas an den evangelischen Posaunenchören, von denen es zahlreiche in Bayern gibt. „Es ist mehr als kommen, musizieren und wieder gehen. Wir sind füreinander da, nehmen Anteil an dem, was die anderen bewegt.“ 

 

Wenn vom 30. Juli bis 2. August 150 Posaunenchöre einen Weltrekordversuch in der Nürnberger St. Jakobskirche am Jakobsplatz mitten in der Innenstadt wagen, wird Junglas mit dem Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde des Nürnberger Stadtteils Kornburg dabei sein. „Ich bin schon sehr gespannt.“

 

72 Stunden wird ohne Pause am Stück gespielt. Während des Rekordversuchs teilen sich drei Bläsergruppen jeweils ein Zeitfenster von 90 Minuten und wechseln sich in diesem immer wieder ab. „Nur wenige Sekunden dürfen zwischen den Musikstücken liegen“, sagt Thomas Engelbrecht. Er ist Vizepräsident des Verbands evangelischer Posaunenchöre in Bayern und hatte die Idee zum Weltrekordversuch. Die Chöre kommen aus Nürnberg, Fürth, Erlangen und aus vielen Städten und Orten im Erzbistum Bamberg wie Schwaig, Bayreuth, Bamberg, Cadolzburg, Schnaittach oder Hof.

 

Ihr jeweiliges Repertoire geben sie dann zum Besten. Neben klassischen Kirchenliedern wie „Großer Gott wir loben dich“, werden auch Swing, Operetten, Walzer, Popularmusik wie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, Filmmusik wie aus dem Klassiker „Fluch der Karibik“ oder die Titelmelodie der ARD-„Sendung mit der Maus“ zu hören sein. 

 

Alle diese mehrstimmigen Blechbläserensembles eint: Sie sind unverzichtbar für Gottesdienste und das kirchliche Leben – von Konfirmationen bis Kirchweihen. „Posaunenchöre sind eine kirchenmusikalische Säule“, erklärt Engelbrecht. „Wichtig sind sie auch an Orten, wo es keine Orgel gibt.“ So werde etwa bei Beerdigungen ein würdevoller Rahmen auf dem Friedhof geschaffen oder es entstehe eine feierliche Atmosphäre bei Freiluftgottesdiensten, ob am See oder hoch oben in den Bergen.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 30/2026