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Auftakt einer langfristigen Zusammenarbeit

Freuen sich über die neue Kooperation: der Leiter der Hospiz-Akademie Markus Starklauf (links) und der Vorstand der Joseph-Stiftung Markus Jakob bei der Spenden-Übergabe vor der Christine-Denzler-Labisch-Haus. Foto: Benjamin Kemmer
Freuen sich über die neue Kooperation: der Leiter der Hospiz-Akademie Markus Starklauf (links) und der Vorstand der Joseph-Stiftung Markus Jakob bei der Spenden-Übergabe vor der Christine-Denzler-Labisch-Haus. Foto: Benjamin Kemmer

Bamberg (kem) – "Wir wollen mit unseren Zuwendungen alle Bereiche des Lebens abdecken“, erklärte der Vorstand der Joseph-Stiftung jüngst bei einer Spendenübergabe an die Bamberger Hospiz-Akademie. „Da gehört neben der Jugendarbeit auch der Sport, die Kultur und eben auch das Leben im Alter sowie das würdevolle Sterben dazu.“ Mit der Spende in Höhe von 5000 Euro setzt das kirchliche Wohnungsbauunternehmen im Erzbistum Bamberg damit ein bewusstes Zeichen für die Stärkung von Bildung und Begleitung in sensiblen Lebensphasen. Die Förderung versteht sich als Auftakt für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit.

 

„Mit unserer Spende leisten wir einen Beitrag zum weiteren Ausbau der wichtigen Bildungs- und Qualifizierungsangebote der Hospiz-Akademie. Diese Arbeit ist von großer Bedeutung für eine achtsame und würdevolle Begleitung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen“, betont Markus Jakob.

Die Mittel sollen gezielt in den Ausbau der Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote der Akademie fließen. Ziel ist es, Fach- und Handlungskompetenzen in Bereichen wie Hospiz- und Trauerarbeit, Palliativmedizin, Ethik, Achtsamkeit und Kommunikation weiter zu stärken und damit einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Arbeitswelt zu leisten.

 

Damit erweitert die Joseph-Stiftung ihr soziales Engagement um einen weiteren Sektor. Zuletzt war es schon der Jugendtreff im Bamberger Stadtteil Südwest – einem der Gebiete, in dem die Joseph-Stiftung besonders stark vertreten ist. Darüber hinaus wird erneut das Bamberger Literaturfestival „BamLit“ sowie die bundesweite Initiative „Sport vernetzt“ in der Domstadt unterstützt. „Als Unternehmen mit kirchlichem Hintergrund wollen wir auch ganzheitlich agieren“, so Jakob. Außerdem weiß der Vorstand, dass ein solches Engagement auch für kommende Generationen als Arbeitgeber attraktiv macht. „Mit unserer Arbeit, unserem Tun und Handeln werden wir auch in Zukunft gute Mitarbeitende finden, weil diese uns als Unternehmen mit einer sozialen Aufgabe und einem guten Leumund wahrnehmen.“

 

„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der Joseph-Stiftung“ freut sich Markus Starklauf, Leiter der Hospiz-Akademie Bamberg. „Als gemeinnützige Einrichtung sind wir auf Unterstützung angewiesen, um unsere Angebote und die Ausstattung unseres Hauses als moderner Lernstandort qualitativ weiterzuentwickeln und den Hospizgedanken in der Gesellschaft sichtbar zu machen.“ „Die Spende der Joseph-Stiftung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und unterstreicht die gemeinsame Verantwortung für ein würdevolles Leben bis zuletzt“, ergänzt Markus Jakob. 

 

Die Hospiz-Akademie Bamberg gGmbH ist seit fast 25 Jahren eine staatlich anerkannte Bildungseinrichtung und vermittelt praxisnahes Wissen an Haupt- und Ehrenamtliche sowie an Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit. Ihr Ansatz verfolgt eine ganzheitliche Sicht auf das Leben und fördert eine wertschätzende Haltung gegenüber Menschen – insbesondere in herausfordernden Situationen wie Krankheit, Sterben und Trauer. Über ihre Bildungsangebote hinaus begleitet die Akademie auch Unternehmen und Organisationen, etwa bei Fragen rund um Krankheit und Trauer im Arbeitsumfeld, werteorientierte Führung, Teamentwicklung sowie mentale Gesundheit. Moderne Lernformate, ein technisch hochwertig ausgestattetes Umfeld sowie die Kombination aus Lernen und Aufenthalt vor Ort machen sie zu einem geschätzten Ort der Weiterbildung und Vernetzung im deutschsprachigen Raum.

 

Weiterbildung, die auch die Joseph-Stiftung künftig stärker nutzen will. „Wir wollen auch unseren Mitarbeitenden Seminare in der Hospiz-Akademie nahelegen.“ Es wird also über lange Sicht eine Kooperation entstehen, von der beide Seiten profitieren werden.