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Herausforderung und Tränen der Rührung

Uetzing (gkl) – Schon Viktor von Scheffel beschrieb im berühmten Frankenlied eindrucksvoll: „Wallfahrer ziehen durch das Tal mit fliegenden Standarten.“ Dieses eindrucksvolle Bild wurde auch in diesem Jahr wieder lebendig. Rund um den Dreifaltigkeitssonntag machten sich 86 Gläubige der Pfarrei St. Johannes der Täufer aus Uetzing auf den Weg zur Wallfahrtsbasilika Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz – einem Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und der inneren Einkehr. 

 

Die viertägige Pilgerreise umfasste insgesamt etwa 120 Kilometer und verlangte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges ab. Vor allem das wechselhafte Wetter mit hohen Temperaturen und zwischenzeitlichen Regenschauern stellte eine besondere Herausforderung dar. Dennoch ließen sich die Wallfahrer weder von Hitze noch von Nässe oder körperlicher Anstrengung aufhalten. Mit Gebet, Gesang und großer Disziplin meisterten sie die einzelnen Etappen ihres Weges. 

 

Ein Tag bis zum Ziel

 

Der Start erfolgte am Freitagmittag in Uetzing unter dem feierlichen Klang der Kirchenglocken. Bereits am Samstag erreichten die Pilger ihr Ziel. Eine der größten Herausforderungen war der steile Anstieg von der Behringermühle hinauf nach Gößweinstein. Knapp 20 Prozent Steigung verlangte dieser Abschnitt den Wallfahrern die letzten Kräfte ab. Im Gänsemarsch kämpften sie sich Schritt für Schritt bergauf – ein Moment, der gleichermaßen von körperlicher Anstrengung wie von großer Entschlossenheit geprägt war. 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 24/2026