Veitsbronn (ma) – Das Phänomen Freundschaft gehört zu den Dingen, die Menschen schon immer berührt haben. Viele Klassiker der Weltliteratur haben dieses einzigartige Gefühl innerer Verbundenheit zum zentralen Thema gemacht. Bereits in biblischer Zeit, im frühen zweiten Jahrhundert vor Christus, beschäftigte es beispielsweise den Verfasser des Buchs Jesus Sirach: Menschen, die sich mögen und noch dazu gemeinsam im Glauben unterwegs sind, seien einander „ein Trost im Leben“, heißt es dort.
Freunde als Geschenk
Dass gute Freunde in der Tat ein großes Geschenk sind, ist auch die Erfahrung eines Grüppchens solcher Gefährten, die seit fünfzig Jahren in der Heilig-Geist-Gemeinde in Veitsbronn (Seelsorgebereich Fürth Land) nicht nur ein und aus, sondern auch miteinander durch dick und dünn gehen. „Junger Familienkreis“ hieß es in seinen Anfängen im Jahr 1976. Inzwischen benennt man sich eher als „Familienkreis II“, ist über die Jahre gereift und eng verbunden durch gemeinsam Erlebtes, Schönes und auch Schweres.
Eng verbunden ist die Gruppe aber auch mit „ihrer“ Gemeinde – man war einfach da, brachte und bringt sich noch immer ein: als Pfarrsekretärin, als Kirchenpfleger, als Mesner, im Pfarrgemeinderat, im Posaunenchor, als Lektor, bei der Begleitung und Betreuung der Sternsinger, im Besuchsdienst, als Organisatoren, Köche und „Wirte“ bei Festen und Veranstaltungen.
