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Sterben oder Werden: Kraftort Kloster

Vierzehnheiligen (us) – Erika und Heidi grasen, was das Zeug hält. Zwischendurch meckert eine die andere an – dann sind sich die beiden Ziegen wieder einig und grasen weiter. Oberhalb der Wiese thront die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. 

 

Unweit vom Ziegenstall: der so genannte Konradshof, die ehemaligen Wirtschaftsgebäude, die zum Kloster der Franziskusschwestern Vierzehnheiligen gehören. Einiges wird sich hier in nächster Zeit wohl ändern – unter anderem soll ein franziskanisches Zentrum inmitten dieses Idylls zwischen Mutterhaus, Wallfahrtsort und Bildungshaus entstehen. 24 Jahre war der Konradshof Mutter-/Vater-Kind-Einrichtung (das Heinrichsblatt berichtete). „Damit haben wir einen wichtigen sozialen Auftrag erfüllt“, sagt Schwester Dorothea Köhler. Gemeinsam mit Schwester Eliana Rattler hat sie Einrichtung seit 2001 geleitet. 

 

Das franziskanische Zentrum vereint mehrere Ideen: „Zum einen bieten wir Menschen, die kürzer- oder auch längerfristig franziskanisch mit uns leben wollen, geeigneten Wohnraum“, erklärt Schwester Dorothea. „Zum anderen möchten wir als Begegnungsstätte spirituelle Angebote für Menschen aller Altersklassen machen.“ 

 

Auch Ehrenamtliche könnten sich dort künftig mit ihren verschiedenen Talenten einbringen. Dabei verstehen sich die Schwestern mit ihrem neuen Konzept nicht als Konkurrenz zum nahe gelegenen Bistumshaus, sondern als Ergänzung. 

 

Synergie-Effekte nutzen 

 

Aus der Notwendigkeit das Beste machen, lautet die Devise für die Franziskusschwestern. Denn nicht zuletzt die finanzielle Not zwingt die Schwestern zum Umdenken: sich räumlich verkleinern, Synergie-Effekte nutzen, Neues wagen. Schmerzlich sei dennoch die Vorstellung, langfristig das Mutterhaus verkaufen zu müssen. 

 

Den kompletten Artikel lesen Sie in Ausgabe 23/2026