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Voller Leben und Bedeutung

Ansbach (chf) – Seit 100 Jahren besteht in Ansbach ein Ortszirkel des katholischen Cartellverbandes. Am 29. April 1926 wurde der Zusammenschluss aller in Ansbach und Umgebung lebenden Mitglieder katholischer Studentenverbindungen gegründet. Zusammen mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wurde das Jubiläum nun gefeiert. 

 

Es fand ein Festgottesdienst in der Ludwigskirche statt, den Pfarrer Matthias Goldammer aus der Diözese Aachen, gestaltete. Im Anschluss hielt Innenminister Herrmann die Ansprache im Rahmen eines festlichen Kommerses.

 

Der scheidende Vorsitzende des Ansbacher Cartellverbandes, Christian Fuhrmann, berichtete, dass in der Verbandszeitschrift „Academica“ Anfang des Jahres 1926 der Finanzamtmann Ludwig Zimmerer zur Gründung aufgerufen hatte. Alle Cartellbrüder der „mittelfränkischen Diaspora“ sollten sich in dem Zirkel versammeln. Den Zweck der Gründung umschrieb Dr. Alban Haas, der spätere Leiter des Amtes für Statistik in Bayern, mit den Worten „den in der mittelfränkischen Diaspora – ausgenommen Nürnberg-Fürth – zerstreut wohnenden Cartellbrüdern einen organisatorischen Zusammenhalt zu geben und regelmäßige Zusammenkünfte zu ermöglichen“. 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 20/2026