Laura (rg) – Einst wurden gleich hinter der bayerisch-thüringischen Grenze im KZ-Außenlager „Laura“ Menschen ermordet, gefoltert und ausgenutzt in dem Wahn, von Deutschland aus V-2-Raketen abzuschießen. Häftlinge verschiedenster Art wurden in Laura grausam ausgenutzt und zu Hunderten umgebracht. Im Außenlager Laura waren insgesamt rund 2600 Häftlinge aus mehr als zehn Nationen inhaftiert, mindestens 550 Menschen fanden hier den Tod. Zur 81-Jahr-Feier kamen viele Menschen zusammen.
Das Schicksal jener Menschen nie zu vergessen, dies riet der Landrat von Rudolstadt-Saalfeld Marko Wolfram (SPD). Besonders freute ihn, seinen Kollegen Landrat Klaus Löffler (CSU) aus Kronach willkommen zu heißen zu können. Beide Landkreise sind durch eine Partnerschaft eng verbunden. Das gemeinsame Gedenken sei ihnen beiden wichtig. An einige Menschen erinnerte er namentlich, die in diesem Außenlager inhaftiert waren. So viele Menschen fanden hier ihr Ende. „2600 Menschen wie sie und ich.“ Wir stehen heute hier, um an sie alle zu erinnern. Das haben sich diese Menschen verdient. „Erinnern heißt, nicht zu vergessen.“ Er freue sich über jede Schulklasse und jeden Besucher, der hierher kommt.
