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Kunst zur Passion

Bad Windsheim (pm) – Zum zweiten Mal findet im Museum Kirche in Franken zum Saisonstart das neue Format „Kunst zur Passion“ statt. Gezeigt werden dabei zeitgenössische Werke, die in der Passionszeit zum Innehalten und Nachspüren anregen. In diesem Jahr sind es Skulpturen der renommierten Bildhauerin Meide Büdel aus Nürnberg.

Zum Auftakt haben Anne Barkowski am Cello und die Künstlerin im Gespräch mit Museumsleiterin Dr. Janette Witt einander ergänzende Zugänge zu den ausgestellten Skulpturen geschaffen.

 

Meide Büdel ist besonders bekannt für ihre großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum sowie für liturgische Kirchenausstattungen – zahlreich realisiert in ganz Deutschland. Stahl, Eisen und Holz sind ihre bevorzugten Materialien. Beispielhaft genannt seien die drei riesenhaften Bögen aus Cortenstahl am Brombachsee (2000) und der tonnenschwere, an Stahlseilen abgehängte und dadurch gleichsam schwebende Altar in der Nürnberger Christuskirche (2007). Letzterer gab den Ausschlag für die Verleihung des Kunstpreises der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern 2008 an Meide Büdel, eine der vielfachen Auszeichnungen ihres Schaffens.

 

Für die Ausstellung in der Spitalkirche hat Meide Büdel Werke ausgewählt, die einen Bogen spannen zwischen den großen Polen unseres Seins: Last, Schwere und Leid – Leichtigkeit, Leben und Hoffnung. Im Kirchenraum entfalten die teils massiven, teils fragilen und meterhohen Skulpturen eine besondere Wirkung, die uns im Innersten zu berühren vermag.

 

Vor dem Altar liegt eine über zwei Meter breite, erst jüngst entstandene Arbeit aus Gusseisen und Palisanderfurnier, deren Bogenform von einem spitzen, nagelartigen Keil durchbohrt ist. 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 12/2026