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"Die Wahl kann uns nicht gleichgültig sein"

Fürth (sg) – Am ersten Donnerstag im Februar waren nachmittags zahlreiche Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Fürther Fußgängerzone unterwegs. Evangelische und katholische Kirche hatten eingeladen zu einer Aktion anlässlich der Kommunalwahl am 8. März. Auch die Vorstände der islamischen Religionsgemeinschaft und der Israelitischen Kultusgemeinde waren mit dabei.

 

„Als Kirchen werben wir für eine hohe Wahlbeteiligung. Mitbestimmen zu können ist ein sehr hohes Gut. Das gehört zur Menschenwürde und zur Gottebenbildlichkeit“, so der evangelische Dekan Jörg Sichelstiel. „Deshalb werben wir für Menschenfreundlichkeit und Wahrhaftigkeit, Vielfalt und Gerechtigkeit. Gerade in den Kommunen brauchen wir auf dieser Grundlage ein konstruktives Miteinander. Das alles wird durch Populismus und autokratische Bewegungen bedroht“, so der Geistliche. „Wir wollen mit Menschen ins Gespräch kommen: Was ist Ihnen an unserer Demokratie wichtig?“

 

Leitern wurden aufgestellt, Wäscheleinen entwirrt und gespannt, Postkarten zum Beschriften verteilt. „Mein starkes Kreuz für … Was ist dir richtig wichtig?“ war der Impuls auf der Karte. Leute kamen, waren neugierig, andere wurden direkt angesprochen. Es gab zahlreiche, teils lange Gespräche. Viele schrieben ihre Wünsche auf die Karten: Worum soll sich Politik in Fürth kümmern? Bezahlbarer Wohnraum, Kitaplätze, mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit, Frieden, buntes Miteinander, Kindern kulturelle Erlebnisse ermöglichen, Meinungsfreiheit, kein Rassismus, Solidarität, man soll seine Meinung offen sagen dürfen, Politiker sollen auch abwählbar bleiben …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 08/2026