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Einheit der Christen

Bieberbach (gl) – Zur alljährlichen Gebetswoche für die Einheit der Christen fand in der Reformationsgedächtniskirche Bieberbach ein ökumenischer Gottesdienst statt. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer David Kieslich aus Muggendorf. Der Gottesdienst stand unter dem Thema: Licht vom Licht als Licht „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus. 

 

Für die katholischen Pfarreien St. Erhard Wichsenstein und Heiligste Dreifaltigkeit Gößweinstein feierten Pfarrer Pater Ludwig Mazur OFM, und Kaplan Pater Igor Rybak OFM, den Gottesdienst mit. Die Predigt zum Thema des Gottesdienstes hielt Pater Ludwig. 

 

Viele Glieder, ein Leib

 

Hierbei betonte er, dass wir als Christen zwar viele Glieder sind, jedoch ein Leib, wie der Apostel Paulus bereits in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth ausführt. Pater Ludwig zeigte sich daher zuversichtlich, dass die Trennung der christlichen Konfessionen nicht das letzte Wort ist. Denn beten heiße auch: Eins werden in Gottes Hand.

 

Im Brief an die Gemeinde in Ephesus mahne Paulus in Kapitel 4, Vers 5 die Einheit an: Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

 

Pater Ludwig berichtete von seinem Besuch im türkischen Iznik, dem früheren Nicäa, dort wo das Glaubensbekenntnis im Jahr 325 formuliert wurde, das die Christen heute noch gemeinsam beten. Nichts erinnere mehr an die christliche Vergangenheit. Keine christliche Kirche, kein christliches Zeichen sei zu sehen. Sein Begleiter führte Pater Ludwig in die Ruine eines Torhäuschens und bat ihn nach oben zu schauen. Der Blick nach oben durch die Ruine ließ den blauen Himmel in Kreuzesform erscheinen, geformt durch die Wände der Ruine. 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/2026