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Dringend notwendige Anschaffung

Ansbach (ab) – Das Frauenhaus Ansbach kann sich über einen neuen Kleinbus freuen. Es wurde ein vollelektrisches Modell mit acht Sitzplätzen für rund 40 000 Euro angeschafft. Möglich wurde dies, so erläuterte das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Ansbach, Sebastian Grund, durch die Zuwendungen verschiedener Stiftungen und durch Spenden. 

 

Der Kleinbus sei dringend nötig, so berichtete die Frauenhaus-Mitarbeiterin Andrea Nachtrab. Mit dem Bus werden beispielsweise Frauen mit ihren Kindern abgeholt, wenn sie Schutz im Frauenhaus suchen. Aber auch für Ausflüge oder für Fahrten zu Ämtern oder zum Transport von Möbeln, wenn Frauen in eine eigene Wohnung ziehen, wird der Kleinbus gebraucht.

 

Derzeit, so berichtete Nachtrab, sind alles zehn Plätze im Frauenhaus belegt und mit den schutzsuchenden Frauen sind auch zehn Kinder ins Frauenhaus gekommen. Das Frauenhaus Ansbach ist in einem Haus der Katholischen Kirchenstiftung St. Ludwig beheimatet, die Adresse bleibt zur Sicherheit der Frauen geheim. Gegründet wurde das Frauenhaus 1991 und nach einer Zwischenstation in Schillingsfürst ist die Einrichtung seit 1993 in Ansbach.

 

Domkapitular Dr. Norbert Jung, der der Katholischen Kirchenstiftung St. Ludwig vorsitzt, berichtete, dass die Garage für das neue Fahrzeug erweitert und mit einem neuen Tor ausgestattet werden musste. Dies habe die Kirchenstiftung, so betonte der Geistliche, gern getan und mit ihren ehrenamtlichen Verwaltungsmitgliedern die Mittel in Höhe von knapp 5500 Euro für den Um- und Erweiterungsbau zur Verfügung gestellt. 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 05/2026