Coburg (gkl) – Zum 1. September 2019 wurden in der Erzdiözese Bamberg alle Dekanate neu eingerichtet. Aus den beiden ehemaligen Dekanaten Coburg und Lichtenfels, die weitgehend den jeweiligen Landkreisen entsprachen, entstand das neue Dekanat Coburg. Kürzlich stand im Rahmen einer Pastoralkonferenz im „Wallfahrersaal“ des Diözesanhauses in Vierzehnheiligen neben dem Rückblick auf die letzten sechs Jahre auch die Wahl des Dekans und seiner Stellvertreter auf der Tagesordnung.
Die Wahl des Dekans verlief erwartungsgemäß ohne Überraschungen: Der in Kronach geborene Lars Rebhan wurde ohne Gegenstimmen bestätigt. Der 51-Jährige ist seit September 2017 Pfarrer in Marktgraitz mit Schneckenlohe sowie in Lettenreuth und Redwitz und leitet zudem den Seelsorgebereich Lichtenfels-Obermain. Seit 2022 hat er auch die Pfarrstellen in Hochstadt, Marktzeuln und Schwürbitz mit Neuensee inne. Bereits seit Dezember 2017 war er Dekan des früheren Dekanats Lichtenfels und seit 2020 im Dekanat Coburg.
In einem zweiten Wahlgang wurden die beiden Stellvertreter gewählt: Pfarrvikar Markus Grasser und Pfarrer Peter Fischer traten zu Beginn des Jahres ihr Amt offiziell an.
Markus Grasser ist seit September 2023 Pfarrvikar im Seelsorgebereich Gottesgarten mit Sitz in Altenbanz. Der 37-Jährige betreut die Pfarreien Altenbanz und Kloster Banz sowie deren Filialen und unterstützt die Arbeit im gesamten Gottesgarten. Seit 2025 ist er zudem Dekanatsjugendseelsorger.
„Die Wahl des Dekans war schnell erledigt, da Lars Rebhan der einzige Kandidat war“, berichtete Grasser. Bei den Stellvertretungen wurden zunächst die Leitenden Pfarrer angesprochen: Walter Ries (Gottesgarten), Christian Montag (Obermain-Jura) und Peter Fischer (Coburg Stadt und Land). Fischer sagte zu, während Ries und Montag ablehnten, da sie bereits als Leitende Pfarrer genug Arbeit hätten. Daraufhin brachte Christian Montag die Pfarrvikare ins Spiel. Während Andreas Stahl ablehnte, stellte sich Markus Grasser gemeinsam mit Pater Lijoy zur Wahl.
