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Eine Krippe – ganz auf fränkisch

Vierzehnheiligen (fb) – Die fleißigen Helfer rund um Basilikamesner Tobias Hartmann und Kirchenschweizer Daniel Reiz haben in den vergangenen Tagen wieder die große Krippe in der Basilika Vierzehnheiligen aufgebaut. Wie in jedem Jahr beginnt der Reigen in der großen fränkischen Krippe mit der Darstellung der Verkündigung der Geburt Jesu. Bis zum traditionellen Ende der Weihnachtszeit am Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar werden viele weitere Szenen folgen: die Herbergssuche, die Geburt, die Anbetung der Sterndeuter, die Flucht nach Ägypten und zum Abschluss zeigt die Krippe die Hochzeit zu Kana.

 

Anfang der 1980er Jahre ergriff Pater Dominik Lutz, der vielen am Obermain noch bekannt ist, die Initiative, eine eigene Krippe für die Basilika anzuschaffen. Eine Weihnachtskrippe hat es dort zwar schon immer gegeben, doch die alten Figuren, die im Nazarenerstil gearbeitet waren, zeigten nur Maria, Josef und das Jesuskind. Heute sind sie im kleinen Museum, das im Eingangsbereich des Klösterchens der Franziskaner eingerichtet ist, zu sehen.

 

Pater Dominik hatte die Vision, eine große fränkische Krippe für die Basilika zu schaffen. Die Figuren sollten dabei nicht von der Stange kommen, sondern ausdrucksstark sein und fränkische Charaktere widerspiegeln. Einen Unterstützer fand er in einem franziskanischen Mitbruder: Pater Ottmar Straßer, ein gebürtiger Bergzabener, der 1956 zum Priester geweiht wurde, griff hobbymäßig zum Schnitzmesser. Und so war für Pater Dominik klar, dass die neuen Krippenfiguren aus der Werkstatt seines Mitbruders stammen sollten. Er selbst erzählte dazu einmal in einem Interview: „Der Pater Dominik wusste, dass ich schnitze, als er mit seinem Krippenaufbau in Vierzehnheiligen begann. Und so besuchte er mich eines Tages in seiner Heimat, in Hammelburg. Ich brauch unbedingt Holzfiguren, aber es müssen fränkische Typen sein, sagte er“. Und so machte sich Pater Ottmar ans Werk und schuf zahlreiche Charaktere, außerdem die Krippentiere, Schafe und Böcke, Ochs und Esel.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 51/2025