Heinrichsblatt

Kirche und Welt

Ave-SMS

Serie von Domkapitular Dr. Norbert Jung zur Sonderausstellung des Diözesanmuseums „Perspektivenwechsel“


Foto: Andreas Kuschbert

Bamberg - Auf der Leserfahrt des Heinrichsblattes wurde ich von einer Teilnehmerin angesprochen, die die Ausstellung „Perspektivenwechsel. Ave Maria – Die Verkündigung an Maria in modernen Kunstwerken“ in den Tagen zuvor besucht hatte.
Die ältere Dame störte sich an dem Kunstwerk „AVE-SMS“, einer Fotomontage von Monika Funke Stern. Darin sind vor einer urtümlichen Landschaft zwei Hände zu sehen, die von links unten
beziehungsweise rechts oben Handys ins Bild halten. Der Besucherin waren offenbar das Motiv (Handy als zeitgenössisches Mittel der Kommunikation) und die Umsetzung (einfache Fotographie) zu wenig anspruchsvoll, um als Kunst gelten zu können.
Trotzdem enthält das Bild Elemente, die ein wenig tiefer blicken lassen: Es ist nämlich nicht irgendeine Landschaft, die den Hintergrund des Geschehens bildet. Es handelt sich um eine Vulkanlandschaft, womit das Archaische, Aufwühlende, die Erde Erschütternde der Begegnung zwischen Gott und Mensch angedeutet wird. Weiße Blüten eines Mandelbaums deuten wie auf einem spätmittelalterlichen Tafelbild die Reinheit der Gottesmutter an, weisen aber auch auf die Jahreszeit hin, denn der 25. März, der Festtag Mariä Verkündigung, liegt nicht zufällig nahe am Frühjahrsbeginn, der Zeit neuen, aufblühenden Lebens. Die Botschaft des Mobiltelefons, das die obere Hand hält, lautet: „Ave Maria, gratia plena“ (Sei gegrüßt Maria, du bist voll der Gnade).   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie im Heinrichsblatt Nr. 27



Autor: Dr. Norbert Jung


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