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„Lesen macht lebenstauglich“

Erzbischof Schick: „Click & Collect“ muss auch in Büchereien möglich sein

Bamberg – Erzbischof Ludwig Schick unterstützt die Forderung, dass in Bibliotheken Bücher online bestellt und kontaktlos abgeholt werden können. „Click & Collect muss wieder in öffentlichen Büchereien möglich sein“, sagte Schick und betonte: „Gerade jetzt im Lockdown, in dem Büchereien geschlossen sind, darf das Lesen von Büchern nicht vernachlässigt oder gar verlernt werden.“ Vor allem dürfe man sich das Lesen von Büchern nicht abgewöhnen oder es nur Menschen ermöglichen, die sich Bücher kaufen können.
Lesen sei wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung, für die Schul- und Berufsausbildung und für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, für das Verständnis von Kultur und für interkulturelle Beziehungen. Das Nutzen von Internet und sozialen Netzwerken könne das Lesen von Büchern nicht ersetzen. „Kein anderes Medium erweitert so nachhaltig die Sprach- und Schreibfähigkeit, ermöglicht die Selbst- und Fremdwahrnehmung und stärkt die Gemeinschaftsfähigkeit wie das Buch, das man in Händen hält, in dem man vor- und zurückblättern kann, über das man sich austauscht und diskutiert“, so Schick.
Deshalb unterstütze er die Aktion Click & Collect des St. Michaelsbund, der in Bayern mit vielen Haupt- und Ehrenamtlichen die katholischen öffentlichen Büchereien betreibt. „Was für den Einzelhandel möglich ist, sollte auch für Büchereien zugelassen werden“, sagte Schick und fügte hinzu: „Lesen macht lebenstauglich.“

Autor: eob


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