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Ermutigung für die „Normalzeit“

Heinrichsblatt-Serie zum „Jahr der Kultur“ (IV): Christiane Kömm zum Thema „Sonntagskultur in der Familie“

Bamberg – Nun ist sie wieder vorbei, diese wunderbare, sommerliche Urlaubs- und Ferienzeit. Es ist eine der schönsten Zeiten im Jahr. Die große Auszeit des Jahres, in der wir Abstand nehmen vom Alltag, in der wir Kraft schöpfen für unser – oft nicht ganz einfaches – tägliches Tun. Es ist die Zeit, in der wir das Leben ausgiebig feiern.
Was diese Ferien- und Urlaubszeit für das Jahr, das ist der Sonntag für die Woche.
Auszeit, Tankstelle, Erbauung, Ermutigung für die „Normalzeit“. Eine Zeit, die nicht nur für jeden Einzelnen sehr wichtig ist, sondern auch für das Miteinander. Denn damit das Leben mit Anderen überhaupt gelingen kann, braucht es Zeit und zwar freie Zeit ohne Druck, Termine, Eile und Hektik.
Der Sonntag gehört nach christlichem Verständnis ja nicht zum Wochenende, sondern ist der erste Tag der Woche, sozusagen ihr Auftakt. Das hört sich an wie Vorschusslorbeeren. Bevor wir also überhaupt „etwas getan“ haben, wird er uns geschenkt. So als wolle Gott uns sagen: „Jetzt wird erst einmal auf das Wesentliche geschaut, jetzt kannst Du erst einmal Kraft schöpfen für die Aufgaben in der kommenden Woche, jetzt lass’ es Dir erst einmal gut gehen, verbringe Zeit mit Dir, mit mir und all den Menschen mit denen Du Dein Leben teilst. Das wird Dich stark machen und glücklich.“
Am ersten Tag der Woche feiern wir Christen Jesu Auferstehung. Es gibt also allen Grund diesen Tag würdig zu begehen.
Christliche Sonntagskultur hat eine lange Tradition und sie ist untrennbar mit der Familie verbunden, da dies der Ort ist, wo sie kultiviert, praktiziert, erlebt und ja auch „erlernt“ wird.
In Zeiten, in denen der Sonntag immer mehr in Bedrängnis gerät, ist es wichtig sich seiner Bedeutung für ein gelingendes Leben und besonders für ein gelingendes Familienleben wieder bewusster zu machen.
Eines der wichtigsten Themen in puncto Familie ist, wie gesagt, die Zeit. Ohne genug gemeinsame Zeit kann Familie nicht gut gelebt werden und somit das Familienleben nicht gelingen. Wie gut, dass uns da jede Woche dieser eine Tag geschenkt ist, an dem das Leben genossen und so richtig gefeiert werden kann.   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 38/2018



Autor: Christiane Kömm


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