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Kein strahlender Sieger

Schwedenprozession in Kronach mit Weihbischof Herwig Gössl

Kronach – Ein lebendiges Stück Kronacher Stadtgeschichte ist die alljährliche Schwedenprozession am Sonntag nach Fronleichnam. Auch heuer stand die Lucas-Cranach-Stadt ganz im Zeichen des in der Region einzigartigen Brauchtums.
Noch vor dem Allerheiligsten schreiten die Frauen: Vor 384 Jahren erstmals – mit nur wenigen Unterbrechungen – begangen, bietet die Schwedenprozession in Kronach noch immer diesen außergewöhnlichen Anblick. Mit der Prozession erinnern die Kronachinnen und Kronacher an ihren Sieg im Jahre 1634. Die Schwedenprozession ist aber nicht nur Dank für die Verschonung, sondern insbesondere auch Bitte für ein friedliches Miteinander der Menschen in der Stadt – und ein Dank an die tapferen Frauen, die im Dreißigjährigen Krieg eine entscheidende Rolle spielten.         
Als nördlichstes Bollwerk des Bistums Bamberg war Kronach häufig feindlichen Übergriffen ausgesetzt, doch die wehrhaften Bürger trotzten allen Eroberungsversuchen stets erfolgreich. 1634 standen die Kronacher jedoch einer Übermacht an Angreifern gegenüber. Als die Männer vom Kampf ermüdet aufgeben wollten, schlug die Stunde der tatkräftigen Frauen. Bewaffnet mit Pflastersteinen und kochendem Wasser aus den Brauhäusern verteidigten sie ihre Stadt und schlugen die Gegner couragiert in die Flucht.
Jahr für Jahr lösen die Kro­nacher ihr damals gegebenes Versprechen ein und machen den Sonntag nach Fronleichnam zum Schwedensonntag. In den Texten und Gebeten entlang des Prozessionsweges werden aktuelle Anliegen in den Fokus gestellt. Gebetet wird vor allem in den Anliegen der Stadt, um ein gutes Miteinander der Bürger, um inneren und äußeren Frieden.   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 27/2019

Autor: Heike Schülein


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