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Fair behandelt hinter Gittern

Würzburger Theologin kämpft für Ethikkomitees in deutschen Gefängnissen

Würzburg – Wer einmal hinter Gittern saß, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück. Denn im Justizvollzug gelingt es meist nicht, Probleme wie die Drogensucht der Insassen in den Griff zu bekommen. Oft zerbrechen auch Familien durch die Knastzeit. Um die Resozialisierungs­chancen zu erhöhen, plädiert die christliche Sozialethikerin Michelle Becka aus Würzburg dafür, Ethikkomitees in Gefängnissen zu installieren. Im Projekt „Ethik im Justizvollzug“ setzt sich die 45-Jährige dafür ein.
Die katholische Theologin, die seit 2016 die Professur für Christliche Sozialethik an der Uni Würzburg innehat, stieß im Jahr 2008 durch eine Studientagung katholischer Gefängnisseelsorger auf das Thema „Ethik im Justizvollzug“. Kurz danach formierte sich eine Arbeitsgruppe, der heute neben Michelle Becka sechs Gefängnisseelsorger sowie eine Würzburger Promotionsstudentin angehören. Die kleine Gruppe hat schon einiges erreicht. So wurde 2011 in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede das deutschlandweit erste Ethikkomitee gegründet.  …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 38/2018



Autor: Pat Christ (epd)


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