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Hoher Besuch aus Rom zum St. Thomastag

Nürnberg (cv/hbl) – Ungewohnter Kirchengesang tönte vor kurzem durch das Nürnberger Rangierbahnhofviertel: Mehr als 70 indische Ordensschwestern und über 15 Priester in reich bestickten Gewändern sangen in Malayalam die Lieder ihrer Heimat zum Lobe Gottes. Denn es war ein feierlicher Gottesdienst nach syro-malabarischem Ritus, den diesmal der Apostolische Visitator Bischof Stephen Chirappanath aus Rom zelebrierte. Der heute 62-Jährige ist seit 2016 für die syro-malabarischen Christen in Europa verantwortlich.

 

Auf seiner Visitationsreise durch den Kontinent war der Geistliche gerne der Einladung nach St. Willibald gefolgt, wohin die Caritas in diesem Jahr die indischen Ordensschwestern und Priester aus der Erzdiözese als Dankeschön für ihre Dienste zum gemeinsamen Beten und Feiern eingeladen hatte. Der Festtag für die indischen Christen endete mit einem gemeinsamen Abendessen mit südindischen Spezialitäten, die die Nürnberger Ordensschwestern selbst zubereitet hatten.

 

Dank für treuen Dienst

 

Die Einladung durch den Nürnberger Caritasverband an die Ordensfrauen und -männer aus Südindien erfolgte bereits zum siebten Mal. Caritas-Vorsitzender Bernhard Wacker dankte ihnen zu Beginn des Gottesdienstes für den treuen Dienst in der Erzdiözese und hieß auch Bischof Chirappanath herzlich willkommen. Der heilige Thomas sei in der Bibel als Zweifler bekannt, der erst seine Finger in Jesu Wundmale legen musste, um an seine Auferstehung zu glauben, unterstrich Wacker.

 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 30/2023