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Nach Dammbruch - Münchner Erzbistum gibt 100.000 Euro in Ukraine

München (KNA) – Die Erzdiözese München und Freising spendet 100.000 Euro für die Katastrophenhilfe in der Ukraine. Das Geld ist für die von der Zerstörung des Kachowka-Staudamms betroffenen Menschen gedacht, wie das Erzbistum am Mittwoch mitteilte. Die Summe geht demnach an Caritas International und stammt aus dem diözesanen Katastrophenhilfe-Budget. Nach der Staudamm-Zerstörung habe die Caritas vor Ort erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet. So würden Hygienekits und Trinkwasser verteilt, es werde psychologische Unterstützung geleistet und bei der Unterbringung von Flüchtlingen geholfen.

 

Der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro war vor rund einer Woche zerstört worden. Unklar ist, wer dafür verantwortlich ist. Durch den Dammbruch wurden etwa 70 Siedlungen überflutet. Direkt betroffen sind Schätzungen zufolge mehr als 16.000 Menschen.