Heinrichsblatt

Kirche und Welt

Von Gängen und Gerüchten

Wie Nürnbergs Kirchenschätze den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben


Foto: Giulia Iannicelli / epd-Bild

Die Gerüchte halten sich bis heute. Dabei war der Nürnberger Kunstbunker der Nazis keineswegs eine Geheimaktion, wie die Stadtführer heute wissen und weitererzählen.
Draußen heiße 30 Grad, drinnen gerade mal neun. Schon nach den ersten Schritten hinein in den Historischen Kunstbunker frösteln die Besucher. Undenkbar, dass hier vor 77 Jahren angenehme 18 Grad herrschten. Schnell werden Pullover aus Rucksäcken geholt, während Martin Winter vom Förderverein Nürnberger Felsengänge an der ersten Schautafel stehen bleibt. „Die Gänge unterm Burgberg wurden im Mittelalter aus dem Sandstein herausgebrochen. Bis zu 24 Meter Fels liegen über uns – das sind gute Schutzbedingungen“, erklärt er und spricht von der Pionierarbeit, die drei Männer ab 1939 hier für den „Kunstluftschutz“ geleistet haben.

Autor: Annette Link


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