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Asche aufs Haupt

Erzbischof Schick erläutert, was in diesem Jahr am Aschermittwoch anders ist / Virtuelles Aschenkreuz auf Youtube

Bamberg. Zum Aschermittwoch hat Erzbischof Ludwig Schick erläutert, warum in diesem Jahr die Asche auf den Kopf gestreut und nicht das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet wird. Dabei verweist er auf das Alte Testament, wo beschrieben wird, dass die Büßer sich Asche aufs Haupt geben und Bußkleider anziehen. Daher komme der Ausdruck „in Sack und Asche gehen“. Die Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt, sei „eine Zeit der Buße und Umkehr, der Erneuerung und Belebung des Geistes, der Seele, des ganzen Menschen, wie Gott ihn erschaffen hat. Sie ist eine wertvolle Zeit, die wir nutzen sollen“, so Schick auf seiner Facebook-Seite.
In anderen Ländern werde anders als in Deutschland immer die Asche auf den Kopf gestreut. Auch gebe es das Wort „Aschenkreuz“ in anderen Sprachen nicht. Im Englischen, Spanischen, Italienischen und Lateinischen werde im Gottesdienst am Aschermittwoch einfach von der Asche gesprochen, die auf das Haupt gelegt wird. „In diesem Jahr wird auch in Deutschland diese Form wegen der Corona-Pandemie gewählt, weil sie ohne Berührung auskommt“, schreibt der Erzbischof und wünscht „eine gesegnete Fastenzeit, die Leib, Geist und Seele gut tut.“
In einer Videobotschaft spendet Erzbischof Schick in diesem Jahr ein virtuelles Aschenkreuz. Das Video kann abgerufen werden unter: https://youtu.be/xR4fQtEMreg

Autor: eob


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