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Wenn das Altwerden zur Last wird

Caritas beschäftigte sich mit Sterbe- und Suizidwünschen von Senioren

Bamberg – „Sie dürfen und sollen nachfragen!“ Das war der zentrale Rat, den Dr. Ulrike Wegner den Teilnehmerinnen der Fortbildung zum Umgang mit Sterbe- und Suizidwünschen im Alter gab. Man bringe dadurch niemanden erst auf die Idee, sich umzubringen. Aber man könne in Erfahrung bringen, ob jemand nur seine Unzufriedenheit artikuliere oder tatsächlich Selbsttötungsabsichten hege.
„Ich mag nicht mehr.“ „Es wäre besser, wenn alles vorbei wäre.“ Solche Aussagen bekommen die Teilnehmerinnen der Fortbildung oft zu hören, von denen die meisten in der stationären oder der ambulanten Altenpflege, manche auch in der Beratung arbeiten. Angeboten
wurde das Seminar vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg, durchgeführt im Montanahaus in Bamberg.
Nicht mehr selbstständig und von anderen Menschen abhängig zu sein, ist für viele Senioren die größte Belastung. Bei manchen verletzt es auch den Stolz oder das eigene Selbstbild, wenn sie sich helfen lassen müssen. Andere treibt auch die Angst um, den Angehörigen und Mitmenschen zur Last zu fallen. Dazu kommen oft Schmerzen, die sich allenfalls noch lindern lassen, aber nie mehr ganz aufhören. All diese Umstände können einen Suizidwunsch auslösen. …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 43/2020




Autor: Klaus-Stefan Krieger


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