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„Symbol der sakralen Vollmacht der Kirche“

Kunstschätze im Bamberger Diözesanmuseum (Teil 5): Der so genannte Stab des hl. Otto


Foto: Ludmila Kvapilová-Klüsener

Bamberg – Auch das in dieser Ausgabe vorzustellende Stück, die Krümme eines Bischofsstabes, wird mit einer wichtigen Persönlichkeit aus der Bamberger Bistumsgeschichte verbunden, mit dem hl. Otto, dem dritten Bistumspatron. Doch auch hier ist – wie bei der in der letzten Ausgabe vorgestellten „Lampe der hl. Kunigunde“, diese namentliche Verbindung relativ jung.
Die aus vergoldetem Kupfer mit Emaileinlagen gefertigte Krümme bekrönte einstmals einen Bischofs- oder Abtsstab. Als Amtsinsignie des bischöflichen Hirtenamtes ist der Bischofsstab seit dem 7. Jahrhundert überliefert, Isidor von Sevilla (um 560–636) bezeichnete ihn als „Symbol der sakralen Vollmacht der Kirche“ und ordnete dem Stab die dreifache Bedeutung zu lenken, zu strafen und zu stützen zu.
Beim vorliegenden Exemplar steckte der wohl hölzerne Schaft in einer Tülle, die wie der darüber folgende Knauf heute verloren ist. Die Windung der Krümme ist als sich kreisförmig einrollende Schlange ausgebildet, wobei der Durchmesser ihres Körpers vom Ansatz bis zum Kopf kontinuierlich abnimmt. …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 21/2020

 



Autor: Dr. Holger Kempkens


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