Heinrichsblatt

Erzbistum

Richtfest für den Strukturprozess im Erzbistum

Altes und Gewohntes hinter sich lassen und Neues wagen

Bamberg – Die Gebiete für die 35 neuen Seelsorgebereiche im Erzbistum Bamberg stehen fest. „Jetzt geht es an den Innenausbau“, meint Domkapitular Hans Schieber im Gespräch mit dem Heinrichsblatt. Seit Herbst 2016 seien die Strukturen geschaffen worden. „Nun geht es um eine Neuausrichtung der Pastoral.“
„Alle Gebiete sind verteilt“ stellt ein erleichterter Domkapitular Dr. Heinrich Hohl, der Leiter der Stabsstelle Diözesane Entwicklung fest, der sich ebenfalls den Fragen des Heinrichsblattes stellte. Bei einigen Gebieten hätte er persönlich andere Prioritäten gehabt, räumt er ein. Und zugleich auch auf, mit dem hartnäckigen Gerücht, „Bamberg habe einen Plan in der Schublade gehabt.“ Natürlich habe der bisherige Bistumsprozess kein „Hurra-Geschrei ausgelöst. Der Dekan von Lichtenfels, Lars Rebhan, habe ihm gegenüber den Bistumsprozess als „Schlankheitskur“ bezeichnet, erzählt Domkapitular Hohl. „Abzunehmen, um im Bild zu bleiben, sei nicht schön, aber eben gesund.“
Der Blick nach vorn in die Zukunft gerichtet
Offiziell sollen die neuen Seelsorgebereiche, so heißt es von Seiten der Bistumsleitung, im Herbst 2019, errichtet werden. „Bis dahin haben wir eine echte Übergangszeit“, resümiert Domkapitular Schieber. Im Klartext bedeute dies, dass zwar die bisherigen Seelsorgebereiche noch weiterbestehen und damit auch die Aufgaben des Pastoralen Personals für ihre bisherigen Bereiche. Die kommenden Monate bis zur offiziellen Errichtung der neuen Seelsorgebereiche sollen aber nicht ungenutzt verstreichen.
Generalvikar Georg Kestel hat für jeden der 35 neuen Seelsorgebereichen einen Koordinator, oder eine Koordinatorin ernannt. „Eine Vorentscheidung über den künftigen Leitenden Pfarrer ist das noch nicht“, betont Domkapitular Hohl.
Drei wesentliche Aufgaben sollen die Koordinatoren innerhalb des nächsten dreiviertel Jahre. nun übernehmen. Zum einen müsse mit einem Übergangsgremium der Laien ein Name und ein Ort für den künftigen Verwaltungssitz des neuen Seelsorgebereichs gefunden werden, erläutert Domkapitular Hohl. Der Verwaltungssitz werde langfristig der Sitz des Leitenden Pfarrers und des Verwaltungsleiters sein, sofern ein Verwaltungsleiter gewünscht werde.

Mehr zu diesem Thema und einen Überblick über alle 35 neuen Seelsorgebereiche finden Sie im 16-seitigen Heinrichsblatt spezial  „Ein Bistum im Umbruch: Der Strukturprozess im Erzbistum Bamberg – ein aktueller Überblick"

Autor: Andreas Kuschbert / Christoph Gahlau


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Ein Bistum im Umbruch

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