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Besonders Augenmerk auf Marienkäfer

Naturschutzbund ruft zum Insektenzählen auf

Berlin - Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft zur nächsten bundesweiten Insektenzählung auf. Der diesjährige „Insektensommer“ startet am Freitag, 6. August, und endet zehn Tage später am 15. August. In dieser Zeit sollen sich Freiwillige eine Stunde Zeit nehmen, um im Garten, auf dem Balkon, im Park, auf der Wiese, im Wald, auf dem Feld, am Teich oder Bach Sechsbeiner zu zählen, wie der Nabu am Freitag in Berlin ankündigte. Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus.
Gemeldet werden die Beobachtungen per Online-Formular oder mit der kostenlosen Web-App Nabu Insektensommer. Beide Meldewege seien unter www.insektensommer.de abrufbar.
Ein besonderes Augenmerk sollen die Beobachterinnen und Beobachter dabei auf Marienkäfer legen. Die Frage sei, ob der Asiatische Marienkäfer mit bis zu 19 Punkten auf dem Rücken oder der heimische Marienkäfer mit sieben Punkten häufiger vorkommt.
Auch auf Wespen soll geachtet werden. Diesen hätten ein Imageproblem, seien aber enorm wichtig, weil sie Nutzpflanzen bestäuben, Blattläuse und Spannerlarven vertilgen und so Landwirtschaft und Gartenbau nützen. Zudem beseitigten sie Aas. „Wir wollen sehen, ob es in diesem Jahr wie vermutet aufgrund des kühlen und verregneten Frühlings weniger Wespen gibt“, sagte die Nabu-Insektenexpertin Laura Breitkreuz.
Die erste Runde der bundesweiten Insektenzählung fand im Juni statt. Daran hatten sich mehr als 9000 Menschen beteiligt. In Deutschland gibt es den Angaben zufolge etwa 33000 Insektenarten, von denen viele auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen.

 

Autor: epd


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