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Sehr großes Interesse

Gebetshaus-Gründer Hartl: Corona lehrt auch Kirchenferne beten

Freiburg/Augsburg - In der Corona-Pandemie haben auch kirchenferne Menschen begonnen zu beten. Davon berichtete der Gründer des Gebetshauses Augsburg, Johannes Hartl, im Interview mit der Wochenzeitung „Christ in der Gegenwart“.
Das Gebetshaus hatte mehrmals seit Beginn der Corona-Zeit zum gemeinsamen Gebet aufgerufen: „Es gab ein riesiges Interesse. Zeitweise haben bis zu einer Million Leute mitgemacht“, so Hartl. Gerade von sogenannten Kirchenfernen habe er dabei oft Rückmeldungen erhalten wie: „Genau solche Angebote erwarten wir von Christen in Krisenzeiten.“
In den ersten Monaten der Pandemie seien zudem die Online-Suchanfragen nach Gebeten deutlich gestiegen. Aus Hartls Sicht ist dies nicht verwunderlich, denn „das Gebet ist die logische Antwort des menschlichen Herzens auf eine Situation, die uns überfordert“.
Dass die Situation auch ein Jahr nach der ersten gemeinsamen Corona-Gebetsaktion weiter angespannt ist, ist für den katholischen Theologen kein Grund, an der Wirksamkeit der Gebete zu zweifeln: „Unsere gemeinsame Gebetsaktion stand ja nicht unter dem Motto Wir beten Corona weg. Einen solchen Automatismus gibt es nicht, egal ob einer betet oder eine Million.“
Das Gebetshaus Augsburg wurde 2005 gegründet. Seit mehreren Jahren wird dort rund um die Uhr gebetet.

 

Autor: KNA


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