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Gegen Vermögensabgabe und -steuer

Ökonom Bofinger beim Sozialpolitischen Buß- und Bettag

Nürnberg – Der Volkswirtschaftler und frühere Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat sich gegen eine Vermögenssteuer oder Vermögensabgabe ausgesprochen. Für solche Vorschläge sei die Corona-Krise „keine gute Zeit“, sagte Bofinger beim Sozialpolitischen Buß- und Bettag am Mittwochabend in Nürnberg, der dieses Jahr online stattfand. Solche Vorschläge würden auch mittelständische Unternehmen belasten, die jedoch wichtig für den Transformationsprozess in der Wirtschaft seien. Diese würden etwa durch eine Abgabe schwerer an Kredite kommen, so der Ökonom. Er sprach zur Frage „Corona – Wer zahlt die Zeche?“.
Bofinger lobte die Politik der Bundesregierung zur Bewältigung der Krisen-Folgen. Gerade das Finanzministerium habe eng mit den Ökonomen zusammengearbeitet. Für die Finanzierung der Maßnahmen brauche es aber keine Steuererhöhung oder eine Kürzung der Sozialausgaben wie von manchen Parteien gefordert, so der Volkswirtschaftler. Denn entscheidend sei nicht die absolute Höhe von Schulden, sondern die Relation zur Wirtschaftsleistung in Form des Bruttoinlandsprodukts. Steige diese, wüchse der Staat automatisch aus den Schulden heraus.

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie im Heinrichsblatt Nr. 48 vom 29. November

Autor: KNA


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