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Kein gemeinsames Gebet und Essen

Corona-Ausbruch mit 20 Infizierten im Bonifatiuskloster Hünfeld

Hünfeld – Nach einem Corona-Ausbruch im Bonifatiuskloster in Hünfeld bei Fulda sind 20 Bewohner des Hauses positiv getestet worden. Diese Ergebnisse habe man nun vom Gesundheitsamt bekommen, sagte Pater Norbert Wilczek, Stellvertretender Superior des Bonifatiusklosters, auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). In dem 1895 gegründeten Kloster leben rund 40 Patres und Brüder der Gemeinschaft der Oblatenmissionare. Laut Wilczek sind zudem vier Mitarbeiter der Verwaltung und drei Mitarbeiter der Pflegestation für die älteren Missionare Corona-positiv.
„Einen schweren Verlauf haben wir bisher nicht“, betonte Pater Wilczek. Zwei Mitbrüder seien aber mit Schwächeanfällen ins Krankenhaus gebracht worden, einer davon mit Muskelschmerzen und Schwindel. Auf welchem Weg es zu den Corona-Infektionen gekommen sei, wisse er nicht.
Das Kloster und die Klosterkirche seien geschlossen worden. Die Patres blieben alle auf ihren Zimmern, um sich nicht noch weiter anzustecken, so Wilczek. Gemeinsame Mahlzeiten gebe es vorerst nicht. Essen werde von zwei Mitbrüdern aufs Zimmer gebracht. Auch gemeinsame Gebetszeiten entfielen nun. Seelsorgliche Dienste außerhalb des Klosters könne man derzeit nicht anbieten. Darauf zu verzichten sei schwer, „weil wir ja eine missionarische Ordensgemeinschaft sind“.

Autor: KNA


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