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Enzykliken mit großem Potential

Altbundespräsident Wulff: Papst Franziskus ist „eine große Chance“

Hamburg – Altbundespräsident Christian Wulff wirbt um Unterstützung für Papst Franziskus. Dessen Enzykliken „Laudato si" und „Fratelli tutti" hätten das „Potenzial für eine werteorientierte weltweite christlich inspirierte große Jugendbewegung zum Klimaschutz und zum respektvollen Zusammenleben - überall", sagte Wulff in einem Interview der „Zeit"-Beilage „Christ & Welt". Franziskus sei eine große Chance als erster Nichteuropäer der Neuzeit, erster Südamerikaner und erster Jesuit als Papst.
Zum Thema Umgang mit Missbrauchsfällen sagte Wulff, die katholische Kirche müsse aufklären, „auch wenn es wehtut". Es gehe um
Glaubwürdigkeit und Vertrauen „und Gottvertrauen darin, dass auch wir schlichten Katholiken das bewerten wollen", fügte Wulff hinzu: „Man darf uns nicht für dumm verkaufen. Es ist Menschen so viel Leid zugefügt worden, dass es unerträglich ist, die Aufarbeitung noch
weiter zeitlich zu verzögern", sagte Wulff konkret zu den aktuellen Vorgängen im Erzbistum Köln. Dort müsse der Kölner Erzbischof,
Kardinal Rainer Maria Woelki, „alles offenlegen lassen". In Köln sorgt die Verzögerung der Veröffentlichung einer Missbrauchs-Studie
für Kritik.

Autor: epd


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