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„Es ist gut, wenn da jemand Neues rankommt"

Landesbischof Bedford-Strohm kandidiert 2021 nicht mehr für EKD-Spitze

München – Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zieht sich in einem Jahr von der Spitze der Evangelischen Kirche in
Deutschland (EKD) zurück. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) kündigte der 60-Jährige an, im Herbst 2021 nicht erneut für das Amt des EKD-Ratsvorsitzenden zu kandidieren. Bedford-Strohm repräsentierte seit 2014 die rund 20,7 Millionen Protestanten in Deutschland
„Ich bin bis zum Jahr 2023 Landesbischof in Bayern. Und es wäre nicht gut, wenn ich dann für zwei Jahre das Amt des Ratsvorsitzenden
ausfüllen würde", sagte Bedford-Strohm dem BR. „Es ist gut, wenn da jemand Neues rankommt, neue Akzente setzt, neue Impulse gibt", fügte er hinzu. Er freue sich vor allem drauf, „dass ich dann noch zwei Jahre habe, wo ich meine ganze Kraft für die bayerische Landeskirche einsetzen kann". Es gebe eine bestimmte Zeit, in der einem ein Amt übertragen ist. «Und dann ist es auch gut, wenn der Zeitpunkt kommt, es loszulassen, es in andere Hände zu geben", sagte er.

Autor: epd


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