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Schatten machen Freudensprünge

Ausstellung anlässlich 50 Jahre Telefonseelsorge Ostoberfranken/Bayreuth

Bayreuth – Es ist das grausigste Bild einer sehenswerten Ausstellung: Der Hals eines Kindes, rundum vernäht. Keine Erklärung, ob das nur einige Jahre alte Kind sich die Verletzung selbst angetan hat, was unwahrscheinlich erscheint, oder ob es die Beinahe-Tötung durch eine verzweifelte Mutter war, was in Deutschland etwa 130 mal im Jahr passiert? 40 Bilder einer Wanderausstellung der „Telefonseelsorge im Internet“ zeigen in der Stadtkirche Bayreuth anlässlich des 50-jährigen Bestehens der ökumenischen Telefonseelsorge in Bayreuth symbolisch, was Menschen bewegen kann, sich anonym anonymen Mitmenschen anzuvertrauen. Und was sie womöglich nach helfenden Gesprächen empfinden.
Da sieht man Parkbänke dicht nebeneinander stehen, die beiden Menschen darauf aber in größtmöglicher Entfernung voneinander. Ein anderes zeigt die Füße eines Menschen auf einem Drahtseil, offenbar zum Sprung in die tödliche Tiefe bereit, aber an einem Knöchel etwas Undefinierbares, wie eine letzte Sicherung. In der Kategorie „Happy“ sieht man Menschen, zwar nur als schwarze Schatten, aber diese dunklen Gestalten wagen schon wieder Freudensprünge. Nächtens auf den norwegischen Lofoten erblickt man weit entfernt helle Lichter: mitten im Lichtkegel ist aber deutlich eine Kirche zu erkennen.   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 10/2019

 



Autor: Michael Anger


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