Heinrichsblatt

Alle Nachrichten

Die Macht der Töne

Vor 80 Jahren erstmals erschienen: Dr. Ludger Stühlmeyer über das Gesangbuch „Kirchenlied“

Bamberg – Wir schrieben das Jahr 2001, als der damalige Bundespräsident Johannes Rau mich bat, die Geschichte meines Großvaters aufzuzeichnen. Rau initiierte damals das Projekt „Stille Helden Deutschlands“. Es erzählt die Lebensgeschichten von Menschen, die ohne viel Aufsehen, da, wo sie lebten, Widerstand gegen das Unrechtsregime der Nationalsozialisten leisteten. Ihre Töne retteten Leben und sie schufen eine Atmosphäre der Achtsamkeit gegenüber der Würde anderer.
Dichter wie Georg Thurmair setzten Zeichen und motivierten Musiker ihre Texte zu vertonen. In dem vor 80 Jahren erschienenen ersten gemeinsamen deutschen Gesangbuch „Kirchenlied“ entstand so ein ganz neues Kompendium. Es ist wichtig, den
heute Lebenden die Kultur der leisen Töne in Erinnerung zu rufen, ihnen zu sagen: Es lohnt sich, dich da wo du bist zu engagieren und einzumischen. Nur so kann es gelingen, Unrecht bereits im Keim zu ersticken.
Johannes Heinrich Stühlmeyer wurde 1907 geboren. Die Zeit erzählte von Aufbruch, Neues entstand überall. Technik war das große Zauberwort, das die industrielle Revolution in Gang gesetzt hatte. An vielen
Orten ging das Leben jedoch seinen gewohnten Gang, es folgte noch dem natürlichen Rhythmus. 1930 begann Heinrich Stühlmeyer seine Tätigkeit als Mitarbeiter der Pfarrei St. Petrus ad vincula. Seine Dienstwohnung bezog die örtliche katholische Grundschule mit ein. Die wunderbare oktogonale, dem Pantheon in Rom nachgebildete Kirche wurde für fast 50 Jahre der Mittelpunkt seines Wirkens.  …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 12/2018



Autor: Dr. Ludger Stühlmeyer


Dateien zum Artikel

Zurück

Werbeaktion zum „Sonntag der Kirchenzeitung“

Aktuelle Downloads

Pfarrbriefvorlagen zum Herunterladen

Anzeigen

Märkteverzeichnis zum Herunterladen

Anzeigen

Patenschafts-Abonnement

Unterstützen Sie mit einer Abonnement-Patenschaft bedürftige Mitmenschen...

mehr erfahren

Heinrichsblatt-Probeabonnement